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Museum Kerala - 2007 Museum Kerala - 2007 Museum Kerala - 2007 Museum Kerala - 2007 Museum Kerala - 2007 Museum Kerala - 2007 Museum Kerala - 2007 Museum Kerala - 2007 Museum Kerala - 2007 Museum Kerala - 2007
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Der Grundgedanke des Entwurfes des Museums basiert auf der Idee eines Mandalas, dessen zweite Hälfte sich in der Lagune der Insel verliert.

Ein Mandala (Sanskrit: der Kreis) ist ein Psychokosmogramm, das aus Quadraten und Kreisen aufgebaut ist und Hindus und Buddhisten als Meditationshilfe dient.

Da das Museum nicht nur ein Ort des Ausstellens, sondern auch ein Platz des Meditierens, des Studierens und Forschens sein sollte, war diese Abbildung folgerichtig.

Den freien Grundriß, verbunden mit einem sich darüber schirmenden Baldachin der klassischen Kerala-Architektur aus großem Walmdach nannten wir das duale Prinzip. Dabei bildete das Mandala den Katalysator.

Die geometrische Form des Mandalas findet sich ebenso in der südindischen Tempelarchitektur wieder, wo quadratisch angeordnete Baukörper oder Mauern einen offenen inneren Bereich bilden. In deren Mitte findet sich dann ein eigenständiger Baukörper wieder in pavillonähnlicher Erscheinung, manchmal auch in einem gefassten Wasserbecken, einem Kanister im Wasser gleich.

Wir wollten die Menschen nicht mit einer für sie nicht entschlüsselbaren Bildsprache überfordern. Aus heutiger Sicht scheint das gelungen, denn bei Indern wie bei Besuchern aus dem Ausland und ebenso bei indischen Architekturstudenten ist die Anlage überaus beliebt geworden.