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HAUS 09 - 1997 HAUS 09 - 1997 HAUS 09 - 1997 HAUS 09 - 1997 HAUS 09 - 1997 HAUS 09 - 1997 HAUS 09 - 1997 HAUS 09 - 1997 HAUS 09 - 1997 HAUS 09 - 1997
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Haus 09 - 1996

Was haben wir gemacht, ein bestehendes Haus mit einer Brücke überspannt oder dem bestehenden Haus einen Rucksack verpaßt.
Heute glaube ich etwas anderes. Ich denke zwei Dinge:
Die gesamte Anlage ist ein Weg von außen nach innen, von unten nach oben.
Eine Begleitung, ein Prozessionsweg von der Welt Aller in das Private und Geheimnisvolle. Von außen über Stufen, gewunden zu einer Ebene mit dem ersten Anblick des Hauses, dann über Schrittsteine in einen Teich, Annäherung an das Gebäude; im Gebäude wird der Weg übersetzt in eine gewundene Treppe aus Glas in ein weiteres Geschoß, um dann durch eine Schneckentreppe in einem Dachpavillon zu enden – eine unendliche Verschraubung von der untersten Ebene bis zum luftigen Endpunkt.
Der Blick bleibt konzentriert, bis die Erwartungen auf einen unendlichen Weitblick gestillt werden, am Ende der Reise – gleich dem Teeweg eines Rikyu.

Tsuro und Kamae - der Kranich und die Schildkröte oder die Deutung von meinem Freund aus Kyoto: der Kranich, der zum Fliegen anhebt und mit den Flügeln klappert. Sitzend auf dem ewigen runden Berg – der Schildkröte – das Beziehungspaar der Inselwelten des Ostens, Glück und langes Leben.
Beide Steinsetzungen, Kranich und Schildkröte, kehren im Garten wieder, somit sind Gebäude und Garten untrenn-bar miteinander verwoben und bilden eine unauflösliche Einheit.