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PLANUNGSSTUDIE DIREKTIONSNEUBAU SPARKASSENVERSICHERUNG WIESBADEN

„GEDANKEN ZUR STÄDTEBAULICHEN ENTWURFSKONZEPTION“

1. EINLEITUNG
Wiesbaden ist in seiner städtebaulichen Anlage zu großen Teilen ein Geschöpf des 19. Jahrhunderts und wurde glücklicherweise im Zweiten Weltkrieg wenig zerstört, so daß die Stadtgestalt fast vollständig erhalten geblieben ist. Einzigartig in dieser Größe ist die Kombination von einer Raumstadt und einer Gartenstadt. Im Kern bildet sich eine Folge von Blockbebauungen mit gefaßten Straßen und Platzfolgen aus. Umgürtet wird diese Kernstadt von einer Gartenstadt mit einer Vielzahl von Villen des 19. Jahrhunderts.


2. SITUATION
Bei der gewählten Grundstückssituation (Carl-von-Linde- / Rudolfstraße im Stadtteil Wiesbaden-Dotzheim) handelt es sich zum einen um das Gelände der ehemaligen Maschinenfabrik Wiesbaden, das später – da Konkurs – die Firma Heimann Sicherheitssysteme übernahm, zum anderen südlich der Rudolfstraße um das Gelände der Firma Lermer. Beide Bereiche sind zur Zeit durch Firmenaufgabe bzw. Umsiedlung Industriebrachen. Da Wiesbaden als Kurstadt keine Industrien geduldet hat, wurden diese an die Ränder der Stadt gedrängt, z.B. Dyckerhoff, Kalle Albert etc. an den Rhein und in unserem Falle an den Stadtrand. Die Stadt dehnte sich aus, und dadurch kam es im Laufe der Zeit zu einer Durch-mischung von Wohn-, Gewerbe- und Industrienutzung. Die Hallen lagen daher wie Fremdkörper in Wohn- und Mischgebieten. Dabei wird dieses Gebiet einer dynamischen Veränderung unterzogen – die alten Hallen sind abgerissen, und das Quartier erfordert eine Neugestaltung im Sinne einer Stadtreparatur. Als Thema wird die Idee der Gartenstadt als Ergänzung zu den östlichen Gebieten weitergedacht.


3. ENTWURFSGEDANKEN
Die Neuplanung südlich der Rudolfstraße auf dem ehemaligen „Lermergelände“ mit ca. 180 Wohnungen in Stadtvillen ist in diesem Sinne vom Büro Gresser konzipiert.
Aus diesem Geiste heraus haben wir das künftige Gebäudeensemble der Spar-kassen Versicherung angedacht:
• aus einzelnen Modulen oder Einheiten (Units) zusammengesetzt
• miteinander vernetzt durch Treppen- und Aufzugssysteme und verbunden durch eine Passerelle oder Mall
• dem Höhenverlauf des hängigen Geländes angepaßt
• und somit in Bezug auf
Topographie und
städtebauliches Umfeld
versucht, eine Einfügung in den bestehenden Kontext vorzunehmen.

Durch die diagonale Anordnung der gesamten Gebäudestruktur in Bezug auf die Umgebung sollen zwei Dinge erreicht werden:
1. Um die sehr große Baumasse mit der angrenzenden Bebauung verträglich zu gestalten, wird durch das diagonale Prinzip und die Ablesbarkeit von kleinen Einheiten einerseits eine „im wörtlichen Sinne“ Verzahnung des Komplexes mit seinem Umfeld erreicht.
2. Die vom Straßenraum nur in der Diagonalen wahrnehmbaren Gebäudeköpfe – verbunden mit sich öffnenden grünen Vorzonen verringern die wahrnehmbare Baumasse zum Straßenraum hin und korrespondieren mit den anschließenden Wohnbebauungen über die gemeinsamen Grünräume.
3. Der dritte Aspekt der Gebäudestellung liegt darin, daß dadurch eine „Unverwechselbarkeit des Gesamtensembles“ erreicht wird, die identitätsstiftend wirken kann.

Das Entree:
An der Kreuzung Rudolf-/Carl-von-Linde-Straße bildet sich ein dreieckiger Platz ab, der einen neu geschaffenen öffentlichen Raum definiert.


Die vier „Gliederungsprinzipien“
1. „Auflösung der Baumasse in überschaubare Einheiten“, die aus dem Inhalt der Prozeßabläufe innerhalb des Bürobetriebs herrühren,
2. Diagonalstellung der gesamten Struktur
3. Einfügung der Baufigur in Bezug auf die topographischen Gegebenheiten dieser Hanglage
4. die Ausbildung grundsätzlich zweier Bereiche, einmal zur Kreuzung mit der Ausbildung eines Platzes und zum zweiten im westlichen Teil eine grüne Erho-lungszone als „pocket park“.