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REALISIERUNGS- WETTBEWERB 1997 - 2.Preis REALISIERUNGS- WETTBEWERB 1997 - 2.Preis REALISIERUNGS- WETTBEWERB 1997 - 2.Preis
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Umbau des Stammhauses der NASPA, Rheinstraße
1997 - 2.Preis

Art:
Realisierungswettbewerb
Ort des Wettbewerbs:
Wiesbaden
Wettbewerbstyp:
Beschränkter Realisierungswettbewerb


Analyse und Wertung des historischen Bestandes

Die bestehende Situation ist nach Außen hin durch eine dreifach überformte, geschlossene historische Quartierbebauung und nach Innen durch wechselnde, offene und geschlossenen Raumfolgen gekennzeichnet.
Das Innere des Quartiers ist charakterisiert durch eine ungeordnete, historisch gewachsene, typische Hinterhof Bebauung. Ein Konglomerat aus unterschiedlichen Parasitär Bebauungen.

Demgegenüber steht als ehemaliger Solitärbau, entwickelt aus dem Ordnungssystem des Quadrates, der Eckbau des Architekten Goerz von 1883. Um dem Goerzschen Entwurf und damit auch seinem Treppenhaus seine Bedeutung zurückzugeben, wird die ursprüngliche Gebäudekomposition wieder in die Gesamtanlage einbezogen und der störende Anbau entfernt. Dadurch wird ebenfalls der Gesamtzusammenhang der Halle erst möglich.

Der Im Flügel Adolfstraße vorhandene Gebäudeversprung wird an der Rheinstraße als Zitat wieder aufgenommen um die diagonale Symmetrieachse des ursprünglichen Quadrates wirksam werden zu lassen. Weiterhin werden aus diesem inneren geometrischen Zusammenhang und aus funktionalen Ablaufprozessen des Gebäudes heraus das innere Wegesystem, der eingestellte Bürocontainer und das Wasserbecken entwickelt.

Großzügige Halle als neues Zentrum 
• Neuordnung und Erlebbarkeit der historischen Gesamtanlage
• Verknüpfung von Alt und Neu

Die Kundenhalle fügt den Bestand zu einem kompakten Baukörper zusammen und macht die Hüllflächen besser Nutzbar
• Südausrichtung       – Neuorientierung
• Keine Verschattung – Hallenhöhe
• Nutzung des Altbaus als Speichermasse