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ZVK - 1986 ZVK - 1986 ZVK - 1986 ZVK - 1986 ZVK - 1986 ZVK - 1986 ZVK - 1986 ZVK - 1986 ZVK - 1986 ZVK - 1986 ZVK - 1986
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Verwaltungsgebäude der ZVK des Maler- und Lackiererhandwerks - 1986

John-F.-Kennedy-Straße / Washingtonalle, Wiesbaden

Zwei Gärten – zwei Welten

Beide Gärten sind Ausdrucksformen der Denkweisen zweier Weltkulturen – der Möglichkeiten, unsere Erde zu sehen.

Beide sind nebeneinander gesetzt und sollen Sie einladen, Ihre Vorstellungskraft auf die Betrachtung unserer Natur zu lenken. Nur im Nebeneinander wird deutlich, wie Menschen über unsere Welt nachdachten und als Resultat ihr eine Gestalt gaben. Der Osten trifft den Westen, der Orient den Okzident. Eine Erfahrung, die uns überall täglich begegnen kann auf vielfältige Art und Weise.

Kunstvoll arrangierte Steine und Felsen – Sträucher – ein ausdrucksvoller fein-gliedriger Baum – zu Mustern geharkter weißer Kies. Eigentlich kein Garten, sondern als abstrakte Symbole formuliert ein Stück aus der Landschaft, das Wesen einer Landschaftsszene auf kleinstem Raum, die ganze Welt in einem Ausschnitt verdichtet, ein Mikrokosmos im Makrokosmos.

Die Steine, das sind die Inseln, sie schwimmen in einem Meer aus weißem Kies, und die Wellen brechen sich an ihren Rändern. Die großen Felsen aber sind die Berge, sorgfältig gerichtete Kiesel und kleine Steine im Fluß.

Betrachten Sie diese kleine Welt aus wenigen Quadratmetern. Sie lädt ein zum Nachdenken, zum behutsamen Umgang, zum Meditieren in einem japanisch inspirierten Zen-Garten.

Das asymetrische Arrangement, der Rhythmus bilden die Welt von draußen ab.