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Wohnen und Arbeiten am Schiersteiner Hafen in Wiesbaden - 2003


Städte, die über Niemandsland am Wasser verfügen, können sich glücklich preisen. Gebiete, auf denen einst produziert wurde, verwaiste Güterbahnhöfe oder verlassene Militärgelände bilden die allererste Voraussetzung des Erfolges. Städte, die solche Hinterlassenschaften aufweisen, stehen auf der Gewinnerseite, wenn sie es verstehen, mit diesen Flächen richtig umzugehen.

Eine solche Liegenschaft ist das ehemalige Kasernengelände der Flußpioniere mit einer Größe von ca. 1,5 ha am Schiersteiner Hafen, das die SEG Stadtentwicklungsgesellschaft mbH Wiesbaden im Oktober 2000 von der Oberfinanzdirektion erworben hat mit dem Ziel, dort Wohnen und Arbeiten am Wasser zu realisieren.

Attraktive Gebiete direkt am Wasser wie das Gelände am Schiersteiner Hafen haben aber auch Besonderheiten, die zu meistern sind. Das Grundstück liegt im hochwassergefährdeten Bereich. Die geplanten Gebäude werden durch eine auf Stützen gestellte Bodenplatte davor geschützt. Diese Bodenplatte ist so hoch angeordnet, daß das sogenannte Jahrhunderthochwasser sie nicht erreicht. Die darunterliegende Fläche muß offengehalten werden, damit der bei Hochwasser entstehende Pegel keine Einengung erfährt und somit der Retentionsraum (Ausdehnungsraum) des Wassers bei Hochwasser erhalten bleibt.

Die Wohnbebauung auf der Platte mit fünf drei- bis viergeschossigen Häusern bildet den räumlichen Abschluß der Storchenallee. Das vielfältige Angebot von insgesamt 65 kleineren und größeren Wohnungen, auch ganz moderner Art wie Lofts, kann zahlreiche Wohnungswünsche erfüllen, auch die von jungen Leuten mit unkonventionellen Vorstellungen vom Wohnen.

Parallel zur Storchenallee auf der Platte entstand eine „Spielstraße“, die lediglich von Müllfahrzeugen und im Notfall von der Feuerwehr befahren werden darf. An die Spielstraße schließen sich 12 zweigeschossige Stadthäuser an, sie sind so angeordnet, daß von der Mehrzahl der Häuser der Blick in EG und OG auf das Wasser möglich ist. Vor den Stadthäusern direkt an der Uferpromenade sind 7 eingeschossige Hofhäuser entstanden, diese sind um ein Atrium gruppiert, das im Gegensatz zum Vorgarten- und Terrassenbereich von Reihen- und Doppelhäusern einen nicht einsehbaren Freisitz mit hoher Privatheit trotz städtebaulicher Dichte gewährleistet.

Im östlichen Bereich Richtung Biebrich wird das neue Wohngebiet abgeschlossen durch ein attraktives Bürogebäude mit einer vermietbaren Fläche von ca. 2.780 qm, das mit dem Thema „Arbeiten am Wasser“ wirbt.

Projektdaten:

Baubeginn Sommer 2002
Fertigstellung Frühjahr 2004

8 Geschoßbauten 65 Wohneinheiten
6 Hofhäuser 12 Wohneinheiten
7 Promenadenhäuser 7 Wohneinheiten

Wohnflächen gesamt 10.018 m²
1 Bürogebäude 2.467 m²
PKW-Stellplätze 105

Herstellungskosten 25 Mio. Euro