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Wohnbebauung Rudolfstrasse Wiesbaden

Das Baugebiet liegt nördlich der Rudolfstrasse /Ecke Carl-von-Linde-Strasse. Es handelt sich ursprünglich um ein Teilgrundstück der ehemaligen Maschinenfabrik Wiesbaden, wobei eine Halle nördlich davon noch vorhanden ist und darin gearbeitet wird. Als Nachfolgerin hatte dort die Firma Heimann SYSTEMS ihren Sitz.

Nach Verkauf der Firma hat die stadteigene Tochter SEG die Liegenschaft erworben und an die Sparkassenversicherung veräußert. Dort sollte die Hauptverwaltung der SV entstehen (50.000 m² BGF / 710 Pkw-Stellplätze).

Wir haben dafür einen Entwurf erarbeitet, der bis zur Bauantragsreife gelangte. Er wurde nicht mehr weiterverfolgt, da nach der Fusion der SV mit Baden-Württembergischen Versicherung der Hauptsitz nach Stuttgart verlegt wurde.

Das Areal wurde dann an die Firma Bücher verkauft, für die wir einen städtebaulichen Entwurf erarbeitet haben, der in einem Bebauungsplanverfahren mündete. Dieser Bebauungsplan hat seit März 2019 Rechtskraft, so dass 2019 die ersten Baumaßnahmen eingeleitet werden konnten.


Modell Carl-von-Linde-Park

Baustruktur und Nutzung

Mit einer kompakten städtebaulichen Figur entlang der Carl-von-Linde-Strasse wird das Plangebiet von den von der Carl-von-Linde-Strasse ausgehenden Belastungen abgeschirmt.

Den Kopf dieser Baustruktur bildet an der Einmündung der Rudolfstrasse ein vertikaler Baukörper, der als signifikantes Merkzeichen für das Quartier wirksam ist und mit dem ihm zugeordneten Freiraum im Westen zum öffentlichen Raum einen Nutzungsschwerpunkt setzt.

Das so von Belastungen abgeschirmte dahinter liegende Punkthausfeld bietet Raum und qualitätvolles Wohnambiente. Die versetzte Anordnung von Einzel- und Doppelhäusern ermöglicht einer erfahrbare Großzügigkeit des Freiraums und eine optimale Ausrichtung zur Sonne.

Die Wohnbebauung nach Norden, verbunden durch Schallschutzwände als Lärmschutzanlage, löst den Immisionskonflikt mit der nördlichen Steigerhalle.

Bildrechte: © Gresser Architekten BDA dwb